Cremige Tomatenpasta mit frischem Spinat und Parmesan ist ein unkompliziertes Mittagessen, das in etwa 25 Minuten auf dem Tisch steht. Die Sauce verbindet aromatische Tomaten mit einer cremigen Konsistenz, während der Spinat für Farbe und eine frische Note sorgt. Parmesan rundet das Gericht mit seinem würzigen Geschmack ab.
Das Rezept eignet sich besonders gut für ein schnelles Mittag- oder Abendessen und lässt sich mit wenigen Zutaten unkompliziert an den eigenen Geschmack anpassen.
Auf einen Blick
Vorbereitung: ca. 5 Minuten
Zubereitung: ca. 20 Minuten
Gesamtzeit: ca. 25 Minuten
Portionen: 3–4
Zutaten
300 g Pasta, z. B. Penne oder Fusilli
1 EL Olivenöl
1 kleine Zwiebel
2 Knoblauchzehen
400 g passierte Tomaten
100 ml Kochsahne oder Sahne
100 g frischer Blattspinat
50 g Parmesan, fein gerieben
1 TL getrockneter Oregano
Salz und Pfeffer nach Geschmack
optional: 1 Prise Chiliflocken
optional: frisches Basilikum zum Servieren
Zubereitung
1. Pasta kochen
Bringe einen großen Topf mit ausreichend Salzwasser zum Kochen. Koche die Pasta nach Packungsanweisung bissfest.
Vor dem Abgießen etwa 100 ml Kochwasser auffangen und beiseitestellen.
2. Zwiebel und Knoblauch vorbereiten
Schäle die Zwiebel und schneide sie fein. Den Knoblauch ebenfalls fein hacken oder durch eine Knoblauchpresse geben.
3. Zwiebel anbraten
Erhitze das Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze. Brate die Zwiebel etwa 2–3 Minuten an, bis sie weich und leicht glasig ist.
Gib den Knoblauch dazu und brate ihn etwa 30 Sekunden mit. Er sollte nicht dunkel werden.
4. Tomatensauce zubereiten
Gib die passierten Tomaten und den Oregano in die Pfanne. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Lasse die Sauce bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten leicht köcheln.
Wer es etwas schärfer mag, kann jetzt eine kleine Prise Chiliflocken hinzufügen.
5. Sauce cremig machen
Rühre die Sahne oder Kochsahne unter und lasse die Sauce weitere 2–3 Minuten köcheln.
Falls die Sauce zu dick wird, etwas vom aufgefangenen Nudelwasser einrühren.
6. Spinat hinzufügen
Gib den frischen Spinat portionsweise in die Sauce. Unter Rühren zusammenfallen lassen. Das dauert normalerweise nur wenige Minuten.
7. Pasta unterheben
Die abgegossene Pasta direkt in die Pfanne geben und gründlich mit der Sauce vermischen.
Falls die Pasta zu trocken wirkt, nach und nach etwas Nudelwasser hinzufügen.
8. Parmesan einarbeiten
Nimm die Pfanne vom Herd und rühre etwa die Hälfte des geriebenen Parmesans unter.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
9. Servieren
Verteile die Pasta auf Teller und bestreue sie mit dem restlichen Parmesan. Nach Belieben mit frischem Basilikum und einigen Chiliflocken garnieren.
Tipps & Tricks
Nudelwasser aufheben: Das stärkehaltige Kochwasser hilft dabei, die Sauce geschmeidiger zu machen und Pasta und Sauce besser miteinander zu verbinden.
Knoblauch nicht verbrennen: Angebrannter Knoblauch wird schnell bitter. Deshalb nur kurz anbraten und anschließend direkt die Tomaten hinzufügen.
Pasta bissfest kochen: Die Pasta sollte nicht zu weich sein, da sie in der Sauce noch etwas nachzieht.
Parmesan erst am Ende hinzufügen: Bei zu hoher Hitze kann Käse in einer cremigen Sauce klumpig werden. Deshalb die Pfanne vor dem Einrühren des Parmesans vom Herd nehmen.
Variationen
Mit gebratenen Pilzen
Champignons in Scheiben schneiden und vor der Zubereitung der Sauce in etwas Olivenöl goldbraun anbraten. Anschließend aus der Pfanne nehmen und später wieder zur Pasta geben.
Mit Zucchini
Eine kleine Zucchini würfeln und zusammen mit der Zwiebel anbraten.
Mit Hähnchen
Für eine proteinreichere Variante können gewürfelte Hähnchenbruststücke separat angebraten und anschließend unter die fertige Pasta gemischt werden.
Vegane Variante
Verwende pflanzliche Kochcreme und ersetze den Parmesan durch eine vegane Alternative.
Aufbewahrung und Aufwärmen
Übrig gebliebene Pasta in einem verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von etwa 2–3 Tagen verzehren.
Beim Aufwärmen in der Pfanne oder Mikrowelle einen kleinen Schuss Wasser oder Milch hinzufügen. Dadurch wird die Sauce wieder cremiger.
Die Pasta kann auch portionsweise eingefroren werden. Nach dem Auftauen kann sich die Konsistenz der Sahnesauce allerdings leicht verändern.
Häufige Fragen
Kann ich auch frische Tomaten verwenden?
Ja. Sehr reife Tomaten können gewürfelt und für die Sauce verwendet werden. Da sie mehr Wasser enthalten, kann sich die Kochzeit etwas verlängern.
Welche Pasta eignet sich am besten?
Penne, Fusilli und Farfalle eignen sich besonders gut, weil die Sauce an ihrer Oberfläche hängen bleibt. Auch Spaghetti funktionieren problemlos.
Kann ich die Sahne weglassen?
Ja. Die Tomatensauce kann auch ohne Sahne zubereitet werden. Für eine cremigere Konsistenz kannst du stattdessen etwas mehr Nudelwasser und Parmesan verwenden.
Kann ich tiefgekühlten Spinat verwenden?
Ja. Tiefgekühlter Blattspinat funktioniert ebenfalls. Lasse ihn vorher auftauen und überschüssige Flüssigkeit abtropfen, damit die Sauce nicht zu wässrig wird.
Warum wird meine Sauce zu dick?
Pasta und Parmesan nehmen Flüssigkeit auf. Rühre einfach etwas vom aufgefangenen Nudelwasser unter, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Serviervorschläge
Die cremige Tomatenpasta schmeckt besonders gut mit einem einfachen grünen Salat. Auch geröstetes Brot oder ein Stück Ciabatta passen hervorragend dazu.
Für zusätzliche Frische kannst du die fertige Pasta mit frischem Basilikum und etwas Zitronenabrieb garnieren.
Fazit
Cremige Tomatenpasta mit Spinat und Parmesan ist ein unkompliziertes Gericht für alle, die mit wenigen Zutaten eine aromatische Mahlzeit zubereiten möchten. Die Kombination aus würziger Tomatensauce, cremiger Konsistenz, frischem Spinat und Parmesan funktioniert sowohl als schnelles Mittagessen als auch als einfaches Abendessen.
Das Grundrezept lässt sich außerdem leicht mit Gemüse, Pilzen oder Hähnchen ergänzen und an den eigenen Geschmack anpassen.